Holzarten
Verschiedene Holzarten mit unterschiedlicher Heizkraft
Anders als beim Öl oder Gas, wo die Heizkraft immer gleich ist, ist es bei den Holzarten nicht ganz so. Im Gegenteil, einige Holzarten haben deutlich bessere Heizwerte als andere und bieten Ihnen damit manchmal ein deutlich besseres Preis Leistungsverhältnis.
Wie bei vielen Dingen ist es also selbst bei Brennholz so, dass Qualität und Quantität nicht immer egal sind und günstige Angebote auf den zweiten Blick vielleicht doch nicht so günstig sind. Da Holz fast immer nach Raummetern (rm) verkauft wird, bietet es sich also an die verschiedenen Holzsorten von der Brennleistung gegenüberzustellen, während man diesen Parameter berücksichtigt. Ungeschlagen ist dann die Eiche.
Ein Raummeter Eichenholz kann 190 Liter Heizöl einsparen. Dies gilt natürlich nur, wenn Ihr Kamin die gesamte Energie perfekt nutzen würde, da Sie aber sämtliches Holz im gleichen Kamin verbrennen würden, brauchen Sie sich darüber für den Vergleich keine Gedanken machen. Zusammen mit Buchenholz, Ahorn und Robinie, liefert Ihnen die Eiche auch die größte Energie (2100 KWH / rm). Durch den günstigen Preis, ist es also nicht verwunderlich, dass in Deutschland vor allem Buchenholz gerne als Brennholz genutzt wird. Die Holzarten der Nadelbäume bilden die Schlusslichter. Mit lediglich 1400-1700 KWH / rm ist ihre Heizleistung deutlich niedriger, als die von den oben genannten Holzarten.
Die Holzarten als Qualitätsmerkmal für Brennholz
Wenn man so will, bilden die Holzarten des Brennholzes also quasi das Qualitätsmerkmal für Ihr Feuerholz. Wie schon erwähnt, bietet sich bei dem Preis Leistungsverhältnis vor allem Buchenholz als Brenn- oder Feuerholz an und ist genau deswegen in Deutschland auch so beliebt. Bevor Sie sich also das nächste Mal eine Fuhre Feuerholz bestellen, sollten Sie auch auf die Holzarten achten, die im Angebot sind. Denn auch bei Feuerholz ist das billigste Angebot nicht immer auch das Beste.

